Kein Grund zur Freude? 114 Jahre Buick

Tolles Auto aus grandiosen Firmen-Zeiten: 63-er Buick Riviera. Foto: Patrick Bommer


Technisch war er schon fit, der David Dunbar Buick. Schließlich wird ihm die Erfindung der obenliegenden Ventilsteuerung bei Verbrennungsmotoren zugeschrieben. Kaufmännisch ging es ihm aber wie vielen Genies: Mangels Finanzkraft musste er schon kurz nach der Gründung am 19. Mai 1903 seine Buick Motor Company verlassen, die nach einigem Hin und Her von General-Motors-Gründer William Durant übernommen worden war – und bis heute zum Konzern gehört.
Bis in die 70-er Jahre wurde aus der einst so...

... finanzschwachen Marke eine der erfolgreichsten Automobilhersteller der USA.
Und heute? Buick hat als Hauptkonkurrenten die japanische Marke Lexus ausgemacht und versucht sich in qualitativ hochwertigen Kleinserien, meist aber mit der Vermarktung von OPEL-Modellen unter der Buick-Flagge.
Einziges einigermaßen eigenständiges Angebot und gleichzeitig Spitzenmodell ist der SUV Buick Enclave. Wirtschaftlich sieht es – wie einst in Gründerjahren – ziemlich finster aus. Ständig „in den Miesen“ läuft Buick Gefahr, wie die großen GM-Marken Oldsmobile oder Pontiac, eingestampft zu werden. Wohl für immer vorbei sind die grandiosen Zeiten von Skylark, Riviera oder Roadmaster.

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