50 Jahre Mercedes-Benz W123
Die drei Grundversionen der W123-Karosserie: Coupé, Limousine und der Kombi - T-Modell genannt. Foto: Mercedes-Benz.
.Es war der November 1975 als die Bänder bei Daimler-Benz anliefen und die ersten W123 ausspuckten – ein Auto, das für viele Fans der letzte „echte“ Mercedes ist.
Nun, darüber kann man trefflich streiten. Er war jedoch eines der erfolgreichsten Autos, das die Stuttgarter je auf den Markt gebracht haben.
In seiner Bauzeit von 1975 und 1986 war er mit 2,7 Millionen Exemplaren deutlich erfolgreicher als sein Vorgänger - der legendäre Strich 8.
Nicht ganz unbeteiligt ist daran sicherlich die große Auswahl an 12 Otto- und Dieselmotoren.
Und so sind die Zahlenreihen 94-109-136-129-140-156-177-185 und 60-65-72-80-88-121-125 weder Computercodes noch Lotteriezahlen, sondern die im Laufe der Zeit angebotenen PS-Leistungsstufen der Motorenpalette. Wobei man dazu sagen muss, dass die in der zweiten (Diesel-)Reihe genannten 121 und 125 PS-Leistungsstufen die sind, die in den USA angebotene 300D-Turbos befeuerten und in Deutschland nicht standardmäßig erhältlich waren. Für uns ist jedenfalls der 50-ste Geburtstag dieser deutschen Auto-Ikone Grund genug, in einer kleinen Serie rund um den Jahreswechsel 25/26 mitzufeiern. Ausgeliefert wurden die ersten Autos nämlich erst Anfang 2026.
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- Geschrieben von: Arild Eichbaum
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Leistung "von unten" ist die Devise des Mercedes-Benz W123 300D.
Foto: Alf van Beem
Der Mercedes W123 war schon immer sehr massentauglich: Geizkragen griffen zum nackten 200er, Connaisseure wählten ihren E-Klasse-Vorläufer als 280 CE oder T-Modell. Und rustikale Hubraumfans? Wenn die einen W123 kaufen wollten, war der Mercedes 300 D erste Wahl. Und es waren natürlich auch Landwirte, die derartige "Dienstwagen" nach langer Leistungsabstinenz mit 200D und Co dank Agrar-Diesel orderten.
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- Geschrieben von: D. Haehnel
- Kategorie: 50 Jahre Mercedes-Benz W123
Dieselpower: Der Mercedes 300 TDT bereicherte als letzte Selbstzünder-Variante die 123er-Modellpalette. Mit einem Einstiegspreis von 37.143,10 DM absolut kein Schnäppchen, überzeugte das S 123 Topmodell dennoch bis 1986 satte 28.219 Kunden. Foto: Mercedes-Benz
Nachdem der Kombi in Europa sein Schmuddelimage nach Ansicht von Mercedes-Benz abgelegt hatte, wollte man natürlich selbst gern ein Stück vom lukrativen Kuchen haben. Frei nach der Devise „Das Beste oder nichts“ lief dann im April 1978 die Serienproduktion eines Edelkombis an,der preislich für die meisten Handwerksbetriebe völlig außer Reichweite stand.
Weiterlesen: 50 Jahre W123 - Mercedes 300 TDT: Turbo Diesel Teuer
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- Geschrieben von: Arild Eichbaum
- Kategorie: 50 Jahre Mercedes-Benz W123
Heutzutage sind die Autos auch als Oldtimer sehr beliebt. Die anfangs verbauten Doppelscheinwerfer verschwanden später zugunsten einer einfachen rechteckigen Variante wie sie beim Coupé schon von Anfang an serienmäßig war.
Foto: Mercedes-Benz
ZZ kann nicht nur „ziemlich zügig“ wie bei Hausmeister Krause bedeuten, sondern auch zeitgenössisches Zubehör. Und an dem mangelt es diesem Mercedes 230 E der Baureihe W123, dem Vorgänger der Mercedes E-Klasse, ganz sicher nicht.
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