Diskomobil

  • Gelebte Geschichte: Alexander Straka darf zu Recht stolz auf sein Werk sein.
    Fotos: privat


    Ich erschrak: Da stand mein Diskomobil auf einem Bild auf dem Marktplatz von Saalfeld.  Ich glaubte es nicht. Vor etwa 40 Jahren hatte ich meinen zeitweiligen Arbeitsplatz aus der Ukraine zurück in die DDR gefahren. Gut drei Jahre hatte ich das Diskomobil über Baustellen des Zentralen Jugendobjekts Drushba-Trasse gefahren und im Dezember 1978 in Berlin abgeliefert. Danach stand der bunte Kasten-Robur noch einige Jahre in der Pionierrepublik am Werbellinsee bei Berlin.

  • Jäger des verlorenen Schatzes: Fotograf Günter Thau hat einen Robur in Diskomobil-Aufmachung in Saalfeld "erwischt". Wurde das echte Auto doch nicht verschrottet? Wir bleiben dran.


    Festung, Eroberer, Herr der sieben Meere. Das ist Robur. Oder auch ganz einfach ein „Ello“. So wurde er oft liebevoll von seinen Fahrern genannt. Die Rede ist von dem Klein-LKW, der von seinen Schöpfern nach dem lateinischen Begriff für „Stärke“ oder „Widerstandskraft“ auf eben diesen Namen getauft wurde. Eine Sonderausführung als „rund-Diskomobil“ - im Einsatz in der wilden Ukraine an der Trasse - gab es auch noch. Und die soll jetzt in Thüringen wieder aufgetaucht sein!? Unser Autor Hajo Obuchoff bleibt dran. War er doch der Chef vonnt Janze! Die Geschichte und die Geschichten dazu hat er jedenfalls schonmal unterhaltsam zusammengefasst.