Franzosenblech.de

"Franzosenblech" ist das Magazin aus dem Hause Oldtimerreporter, das sich mit dem "Savoir-Vivre auf Rädern" beschäftigt - und mit der Erkenntnis, dass Franzosen ein ziemlich entspanntes Verhältnis zu ihren Fortbewegungsmitteln haben - genau wie die Fans französischer Mobilität auf der ganzen Welt. Herzlich willkommen also bei "Franzosenblech.de" - gedruckt und im Netz. Foto: Oldtimerreporter.Haehnel

Seinerzeit war der Renault 16 gegen Opel, Ford, Mercedes, VW und Co. Hightech pur. Foto: Barbara de Bruin.


120 Jahre Renault. Was für ein Jubiläum! Was für ein Jubiläum wäre das aber, wenn wir nicht auch auf den Renault 16 blicken würden? Okay, das Prinzip war nicht neu. Bei Kleinwagen. In der Mittelklasse schon. Ab 1965 war der praktische Nutzen nicht nur den Kleinwagen-Piloten vorbehalten, nun konnten auch der Abteilungsleiter und der Herr Direktor ordentlich einpacken.
1965. Der Renault 16 startete mit viel Vorschusslorbeer und mit noch mehr Hoffnungen in sein Dasein. Die Fachpresse war entzückt,

Dieser R11 ist ein Vertreter der zweiten Serie, erkennbar an den großen Scheinwerfern. Die erste Serie kam mit kleineren Doppel-Rechteck-Leuchten daher. Fotos: Oldtimerreporter.Gaubatz


1981 war es mit der rundlichen Gemütlichkeit bei Renault vorbei. Nun kamen die Typen mit Ecken und Kanten. Erster Vertreter der neuen Design-Offensive war der Renault 9. Wir wollen den Blick aber auf den Jubilar Renault 11 richten, der vor nunmehr 35 Jahren den eher glücklosen Renault 14 beerbte. Allerdings gehören die beiden Schwestern 9 und 11 untrennbar zusammen, technisch sind sie weitgehend identisch.
Im Mai 1983 erschien die R9-Schwester und blies, wie schon ihre Vorgänger, zum Sturm auf die Bastille Wolfsburg. Der natürliche ...

Die erste Espace-Generation, die eigentlich für den PSA-Konzern als Rancho-Nachfolger entwickelt wurde, sorgte bei Renault für Feierlaune. Auch wenn der Anfang etwas holprig verlief.  Foto: Eric Manesse


Anfang der 1980er-Jahre macht sich eine Delegation in Romorantin-Lantheney auf den Weg, um ins mehr als 500 Kilometer entfernte Sochaux zu pilgern.
Im Gepäck hatten die PSA-Gläubigen ihr „Project P18“. Und fest in ihrem Glauben waren sie sicher, dass man das Geschäft machen würde. Immerhin gab PSA den Auftrag, der P18 sollte den Talbot-Matra Rancho ersetzen. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt... Die Tore in Sochaux blieben verschlossen.

Der Renault 12, auf den ersten Blick bieder, doch sieht man genauer hin erkennt man einen gewissen Avantgardismus bei der Formgebung. Dieser R12 ist ein Modell der zweiten Serie, an der geänderten Front zu erkennen.
Fotos: Oldtimerreporter.Gaubatz


Zugegeben, ein nicht gerade schmeichelhafter Titel. Aber zutreffend. Im positiven Sinne. Denn ursprünglich war der „Douze“ ausschließlich für den nordafrikanischen Markt geplant. Und man konnte schließlich dem Lieblings-Feind Peugeot nicht kampflos das Feld überlassen. Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. So auch beim Renault 12.