Oldtimerreporter überregional

Eins, zwei, drei im Sauseschritt eilt die Zeit, wir eilen mit, reimte einst Wilhelm Busch. Und schwupps ist das Jahr 2019 da. Und damit spätestens im April der hundertjährige Geburtstag der Citroën-Autosparte. Natürlich ist das auch ein Schwerpunkt unserer Berichterstattung in 2019. Und um die Sache abzurunden, sind wir auf der Suche nach dem ganz besonderen Citroën-Foto und vertrauen hier voll auf unsere Leserschaft.
Schicken Sie uns ihr schönstes Citroën-Bild und gewinnen Sie nette Preise wie Bücher, Modelle und anderes zum Thema.
Die Teilnahmebedingungen:
- Maximal drei unbearbeitete Bilder einsenden
- Mindestauflösung 300dpi
- Mit der Einsendung stimmen Sie der Veröffentlichung der Bilder zu
- Veröffentlichte Bilder im Zusammenhang mit einem Citroën-Artikel werden marktüblich honoriert
- Einsendeadresse:

Foto: Oldtimerreporter.Archiv

Weniger Auto geht nicht - Walter Schätzles Shopper hatte mit seinen Verarbeitungsmängeln, magerer Optik und Ausstattung letztlich keine Chance. Foto: Oldtimerreporter.Haehnel


Friedrich ist ratlos. Sein gutes, altes ´58er Goggo-Coupé schwächelt in letzter Zeit immer häufiger. Fünfzehn Jahre lang von seiner Geburt an ist das Wägelchen klaglos gelaufen, nun häufen sich die Wehwehchen wie bei Friedrich selbst. Na ja, denkt Friedrich sich, ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste, Jahrgang 1901, da knirscht es schon mal in den Gelenken.  Aber der Goggo?

„Der Käfer“ lautet der wenig kreative Titel des vorliegenden Buches. Gerettet wird er durch den erst auf den zweiten Blick ins Auge fallenden Untertitel: „Auto-Biografien“.
„Kaum ein Auto weckt so viele Emotionen wie der VW Käfer“ meldet der hintere Buchdeckel. Das dürfte unstrittig sein, und so haben Katja Volkmer und Joerg Lehmann Lebens-Geschichten rund um das Auto der Deutschen in den fünfziger  und sechziger Jahren zusammengetragen. Genauer gesagt: Joerg Lehmann sammelt seit Jahren Familienfotos mit dem Volkswagen. Um diese Fotos herum hat Katja Volkmer, eigentlich freie Journalistin, Geschichten gesponnen und aufgeschrieben. Da die Hintergründe vieler Fotografien nicht bekannt waren, sind neue, eigene Erzählungen entstanden. Ab und zu ist auch ein autobiografischer Vorfall dabei, wobei diese nicht gekennzeichnet sind und es mir offengestanden schwer fällt, die wahren von den erfundenen zu unterscheiden. Ich tippe mal auf „Ich hab noch einen Käfer in Berlin“ und „Afrika“, diese haben mir zudem besonders gut gefallen. Generell ...

Man muss einfach nur nette Nachbarn haben. Am besten von der alten Schule: „Bloß nichts wegwerfen“. Oder zumindest einen Arbeitskollegen, der solche hat. So wie Tobias Krebs. Unter einem Schleppdach stand dort, seit 18 Jahren unberührt, ein Skoda Octavia. Nein, nicht die Familienkutsche der Volkswagen-Konzerntochter. Einer aus der Zeit, in der Skoda noch eigene Autos baute. Noch bevor die Motoren ins Heck wanderten (um danach unter Wolfsburger Leitung  wieder nach vorne zu ziehen).
Leider war die Überdachung etwas klein, so stand die Front in Wind und Wetter. Das Wichtigste jedoch war gut geschützt: das Heck. Denn es handelt sich um einen der inzwischen äußerst seltenen Kombis. Neben der Front war auch der Motor völlig hinüber,