Szene Berlin-Brandenburg
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- Geschrieben von: Kai Fröhlich
- Kategorie: Szene Berlin-Brandenburg
Auf in's Grüne! Die "freie Wildbahn" ist eines der Lieblingsreviere des VW-Mini-Campers. Obwohl die Idee des Kastenwagen-Camping-Ausbaus nicht neu war, darf er als der Perfektionist der Gattung gelten. Fotos: Oldtimerreporter.Fröhlich.
Wer die Geschichte des California beschreiben will, kommt nicht drum herum, die von Westfalia zumindest anzureißen. Genau wie beim Volkswagenwerk stand am Anfang des Erfolgs ein britischer Militär. 1951 wünschte sich ein Offizier der Besatzer einen Volkswagen Transporter mit Übernachtungsmöglichkeit. Westfalia lieferte und fand auch selbst Interesse an dem Konzept: die Camping-Box war geboren.
Zunächst bestand sie aus einer Kiste, die alle wesentlichen Einrichtungen beinhaltete und die quer hinter den Vordersitzen montiert wurde. Nach dem Urlaub wurde die Box ausgebaut und der VW-Bus arbeitete wieder als Transporter. 1952 präsentierte Volkswagen das Konzept auf der IAA in Frankfurt.
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- Geschrieben von: Arild Eichbaum
- Kategorie: Szene Berlin-Brandenburg
Déja vu: Zwar nicht in Kommunal-Orange, aber in DEUTRANS-Farben kommt er auch manchen West-Menschen bekannt vor. Die LIAZ fuhren neben zahlreichen Volvos auch hin und wieder im Fernverkehr in das NSW-Ausland.
Fotos: Oldtimerreporter.Eichbaum
Schwere Lastkraftwagen? Damit hatte die einstige CSSR überhaupt kein Problem. Am bekanntesten sind gewiss die Tatras mit ihren markanten Pendelachsen, während die konventionell konstruierten LIAZ eher ein Schneewittchen-Dasein fristen. Einen 706 MT der Škoda-Tochter hat Fuhrunternehmer Burkhard wachgeküsst.
„Meine Ururgroßeltern haben das Unternehmen 1861 als Kanalschifffahrt gegründet, Hauptaufgabe war der Transport von Ziegeln“, erzählt Burkhard. In Birkenwerder gab es vier Ziegeleien, die ihre Erzeugnisse nach Berlin verschiffen ließen. 1908 stellten die Ziegeleien ihre Produktion absatzbedingt nahezu ein, der Versand erfolgte jetzt vom Güterbahnhof seines Heimatortes. „Also wurde der Lastkahn verkauft, Pferde angeschafft und ab 1908 auf der Straße gefahren. Die Tiere wichen bald Zugmaschinen, ich bin mit dem motorisierten Schwerlastverkehr groß geworden. Einige ältere Fahrzeuge standen immer auf dem Hof, man hat ja nichts einfach so weggeworfen, höchstens gegen etwas besseres ausgetauscht. Ich baute später das Geschäft aus, schaffte mir zum Spaß zwei Vorkriegs-Mercedes L 4500 S an und restaurierte den elterlichen IFA H6 Kipper.“ Wenn...
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- Geschrieben von: Ralf Kruse
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Sehr selten sind nicht nur die Bagheera, sondern auch die Teile für die 50-jährigen Schätzchen. Nur gut, dass Christian Bollerhoff auf das gesammelte Franzosen-Wissen seines Arbeitgebers Atelier-Automobile in der Classic-Remise zugreifen kann. Fotos: Oldtimerreporter.Kruse
Soll einer sagen, die Oldtimerreporter wären nicht tagesaktuell: heute vor genau 50 Jahren stellte Chrysler/France der breiten Öffentlichkeit in Le Mans einen gemeinsam mit Matra entwickelten Mittelmotorsportwagen vor. Der Matra-Simca Bagheera machte Eindruck auf Fachwelt und Auto-Interessierte, verfügte er doch über einige Extravaganzen wie „Schlafaugen“, exzellente Aerodynamik, eigenartige Mischbereifung und als Alleinstellung drei Sitzplätze vor dem Mittelmotor. Unser Foto-Exemplar kam noch mit einer weiteren Besonderheit: seinem Besitzer, der nicht einmal halb so alt ist wie sein Fahrzeug.
25 Jahre! Nein, dies ist weder das Alter des Autos noch des Fahrers. Die Altersdifferenz ist gemeint – und dieser Matra-Simca Bagheera ist von 1975. Der Rest ist Kopfrechnen.
Christian Bollerhoff wird also noch etwas brauchen, um wenigstens halb so alt zu werden wie sein Auto, das er übrigens auch im Alltag nutzt. Zum Beispiel um aus seiner Heimatstadt Bamberg nach Berlin zu fahren, wo er bei Atelier Automobile erst ein Praktikum gemacht hat und im September seine Ausbildung zum Mechatroniker beginnt. Nicht seine erste übrigens, zuvor studierte er Automobilmanagement in Glauchau. Den Autonagel hat er also schon ziemlich tief im Kopf.
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