"Tregga faaaahrn!" Dennis Schulze, der Zweitplatzierte in seiner Klasse, hat offensichtlich nicht nur Spaß am Preis sondern auch mit seinem Deutz-Oldie.
Fotos: Oldtimerreporter.Fröhlich


Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Der Oldtimer Teile und Trödel-Markt (OTTMA) hat da allerdings eher schlechte Erfahrungen: Kurz vor der 10. Veranstaltung hatte damals ein Sturm den Schlosspark verwüstet, doch Absagen war keine Option, und so suchte und fand man Platz rund um die Schlossruine. Inzwischen ist das Treffen weiter gewachsen, und so waren am vergangenen Sonntag sowohl Park als auch das gesamte Schlossareal belegt. Anlässlich des 15. Jubiläums in diesem Jahr hat der Oldtimerreporter die eindrucksvollsten Klassiker prämiert. Es ging ausdrücklich nicht um das am besten restaurierte, größte, teuerste oder seltenste Fahrzeug, vielmehr suchte die buntgemischte Jury ausdrücklich mithilfe subjektiver Argumente – mal eine erfrischend andere  Herangehensweise. Dabei ist schon das Gelände ein Traum:

...eine Schlossruine, umgeben von großen, alten Bäumen, gleich nebenan der Schlosspark mit Teich, ein Stück Brandenburg von seiner schönsten Seite. Die romantische Location, zusammen mit der entspannten Atmosphäre, dürfte der Grund sein, weshalb die Veranstaltung von Jahr zu Jahr wächst. Voriges Jahr wurden 8000 Besucher und über 900 Fahrzeuge gezählt, dieses Jahr nicht ganz so viele.
Das Wetter war eher durchwachsen, aber das war - wenn auch sicher nicht von jedem so wahrgenommen - vielleicht auch besser so. Bei Topwetter wäre es so voll geworden, dass ein entspanntes Flanieren wohl kaum möglich gewesen wäre.
Erwartungsgemäß ist das Treffen etwas ostlastig, Trabant 500/600 und Kübel ohne Ende, Wartburg 311 Camping und Cabrio sowie zahlreiche russische Exponate waren am Start. Aber auch ein früher Zastava 101 (der Fiat 128 mit großer Heckklappe), ein extrem seltener Skoda 1201 Kombi, der nur auf der rechten Seite einen hintere Tür hat und ein ebenso seltener Klapp-Wohnwagen von Heimstolz. Dazu war die US-Fraktion recht gut vertreten, neben den obligatorischen „Amischlitten“ fanden sich auch mehrere Ford Pick-Up ein. Dazu eine kleine Prise Tuning, eine stattliche Reihe Militärfahrzeuge und eine bunte Mischung von über hundert Motorrädern. Den OTTMA-Award nahm übrigens Dirk Schwabe mit nach Hoyerswerda. Seine traumhafte Feuerwehr, ein KLF (Kleinlöschfahrzeug) Barkas B 1000 war schon vor der Wende eine „Vorbildliche Freiwillige Feuerwehr“.

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