Ja, auch die Sterne waren neben einer Riesenauswahl toller Oldtimer vertreten - zum Beispiel mit diesem schicken weinroten 180-er.
Fotos: Oldtimerreporter.Fröhlich


Eine große Wiese umrandet von majestätischen Laubbäumen, dahinter eine Parklandschaft: Definitiv eine perfekte Location für ein Oldtimertreffen. Diese traumhafte Kulisse findet sich im Gutspark von Cammer (Planebruch) und lockt traditionell eine bunte Mischung von Liebhaberfahrzeugen an. Sie kommen aus dem Süden und Westen Brandenburgs, auch zahlreiche Berliner haben diesen Oldtimer-Tagesausflug für sich entdeckt.

Geschätzt 450 Fahrzeuge hatten sich bei bestem Wetter auf den Weg gemacht: PKW und Traktoren, Motorräder und Feuerwehren, ja sogar drei Leichenwagen. Ebenfalls herausragend war der Tatra 87, Baujahr 1948 mit seiner Stromlinienkarosserie. Nicht weniger als ein luftgekühlter 3-Liter-V8 werkelt im spitzen Heck. Etwas schwächer vertreten waren dieses Jahr die Vorkriegsoldtimer sowie Franzosenblech. Auch die Luftboxer machten sich rar, dafür war ein wunderschöner VW Iltis zu bewundern. Dazu Trabant und Wartburg in jeder erdenklichen Ausführung. Im Schatten der Bäume haben sich einige Teilehändler und Gastrostände niedergelassen, auf der Terrasse neben der Fahrzeugpräsentation konnte man die selbstgebackenen Kuchen der Cammerschen Landfrauen genießen. Zur Feier des 10. Jubiläums spielte eine Blaskappelle auf, die Kinder konnten sich im Kegeln versuchen und für ferngesteuerte Modellautos gab es einen Mini-Offroad-Parcours.
Die Idee des Treffens wurde im Nachgang der 675-Jahr-Feier des Ortes im Jahre 2008 geboren. Zur Dankeschönparty für die Helfer erschien einer von ihnen mit einem Oldtimer, und weil es in Cammer bis dahin keine regelmäßigen Dorffestveranstaltungen gab, dacht man sich „Warum machen wir kein Oldtimertreffen?“. Seit 2009 entwickelt sich die gemütliche Veranstaltung zum entspannten Sonntags-Tagesevent. Offiziell geht es um 12 Uhr los, um halb eins ist die Wiese schon gut gefüllt und gegen eins ist es richtig voll. An die 3500 Besucher – von den jungen Simson-Fahrern bis zu den ergrauten Trabi-Ersthandbesitzern- begutachten die Neuankömmlinge, gleichzeitig bilden sich ob des sommerlichen Wetters lange Schlangen an den Eis- und Getränkeständen.
Der Dorf- und Heimatverein organisiert das Event, wird dabei unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr und der AWO. Letztere bewirtschaftet die Nebengelasse, in denen der Kuchen serviert wird. Diese Gebäude sind die letzten baulichen Überreste des Gutes, das prachtvolle Hauptgebäude wurde 1949-1950 abgetragen. Aber den Park mit Vogelvolièren, Teich und Wiese gibt es weiterhin. Zum Glück für die Oldtimerfreunde.

Die Cammer-Diaschau von Kai Fröhlich
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