Martin Herkel (li.) - Gewinner des Renault-Preises im Herbst - war diesmal mit seinen wunderschönen R4 beim Angrillen. Hier im Gespräch mit Käferfan Christian Sellner, der sein rollendes Käfermuseum wieder dabei hatte.
Fotos: Oldtimerreporter.Fröhlich


Angrillen war angesagt – und gegrillt wurde, dass es eine Pracht war. Lecker Steak und Bratwurst. Aber eigentlich ging es natürlich um die Oldtimer. Da gab es viel Interessantes zu sehen. Und wie versprochen, war dieses Mal auch genügend Platz für alle da, es hätten sogar noch einige mehr kommen dürfen. Doch nicht die Menge macht’s, sondern die vielen, besonderen Einzelstücke mit ihren ganz speziellen Geschichten.
So fand sich gegen Nachmittag ein WAS 2105 „Shiguli“, bei uns Lada Nova genannt, mit 1300er Motor ein. Die weiße Karosse war mit einem schwarzen Vinyldach optisch aufgewertet – so schien es. In Wahrheit handelt es sich um eine Folierung in Vinyloptik, die ausgesprochen gut gelungen ist. War nicht nur für mich neu.
Definitiv selten ist heutzutage der Opel Rekord P 2 CarAvan. Wie damals üblich, bot Opel auch beim P 2 eine große Palette an Karosserievarianten an: 2- und 4-türige Limousinen, das als „rasender Kofferraum“ bekannte Coupé und – noch seltener als der CarAvan: Lieferwagen und ein (von Autenrieth geschneidertes) Cabrio. Der CarAvan in Köpenick befand sich in einem traumhaften Zustand und versprühte damit diesen wunderbaren Charme der frühen sechziger Jahre.

Neben dem Veranstaltungs-Stammgast, den 1500er Käfer von Christian Sellner (siehe Oldtimerreporter IV 2018) mit seiner beeindruckenden Accessoiresammlung war auch ein grüner 85-er Typ 1 zu sehen, der sich in einem unglaublich perfekten Zustand befand – dickes Lob dafür!
Nicht zu übersehen war ein weiteres, wenn nicht das Highlight des Tages: ein Drushba-Trassen-"rund"-Diskomobil! Dazu war ein Teil des Original-Teams von damals nach Köpenick gereist und hat in einer kleinen Talkrunde im Biergarten Anekdoten zum Besten gegeben. Die ganze Geschichte zu dem Diskomobil der ukrainischen Erdgastrasse ist im Oldtimerreporter III 2018 nachzulesen.
Weitere Robur waren dem Aufruf gefolgt, denn wir arbeiten an einem Robur-Kalender für das Jahr 2020. Aber auch ein W 50 mit Feuerwehraufbau und ein Volvo-LKW-Paar (alt und neu) waren zu sehen, letztere allerdings nur für die frühen Besucher. Wegen des mittelprächtigen Wetters fand ein reger Wechsel der Fahrzeuge statt, insgesamt waren rund 200 Oldtimer vor Ort.

Die Citroënisten haben uns etwas im Stich gelassen, zum Glück hatten jedoch ein knallroter 2 CV, ein 11 CV und eine DS 21 den Weg nach Köpenick gefunden. Den Concours zum Firmen-Hundertjährigen gibt's dann beim Oldtimer-Familientreffen am 8. September (So) am selben Ort.
Verlass hingegen ist auf die Motorradfahrer. Wetter oder kein Wetter: sie lassen sich nicht abschrecken. So gab es dann sogar Vorkriegs-Krads von NSU und BMW zu sehen, neben weiteren gepflegten Zweirädern.
In der Summe waren viele schöne und herausragende Fahrzeuge zu sehen – und so freuen wir uns auf den 8. September, wenn wir Euch wieder im Köpenicker Hof begrüßen!

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