Vintage-Bus.de

 

Auch wenn ein Bulli gerne mal Bus genannt wird - er ist es aber nicht, sondern ein PKW-Kombi. Die echten Busse, natürlich nur die historischen, tummeln sich hier in unserem Internet-Magazin vintage-bus.de. Kaum zu glauben, aber schön, was da noch so auf unseren Straßen unterwegs ist...
Foto: Oldtimerreporter.Haehnel

 

Setras S7 hatte einst 28 Fahrgastplätze und ist mit knapp 7,70 auch nicht länger als ein komfortables, aktuelles Wohnmobil. Die 132-PS-Henschel-Maschine ist unkaputtbar - sagt man.
Fotos: Oldtimerreporter.Fröhlich.


Daniël Querido ist eigentlich den Göttinnen verfallen. Auf dem Hof sind immer zahlreiche ID und DS zu finden, in jeglich denkbaren Zuständen. Um den citroeniden Damen Gesellschaft zu leisten, hat er vor fünf Jahren einen Herrn namens 319 an Land gezogen. Genauer gesagt hat er aus einem L 319 und einem O 319 einen wahrhaft herrschaftlichen Fensterbus gemacht. Kurz danach  haben sich gleich mehrere Hanomag Kurier bei ihm eingefunden. Und was ist die logische Konsequenz, wenn man Reisebus und Hanomag zusammenführt und etwas größer denkt? Genau, ein Setra S 7.

Eine imposante Erscheinung. Der O 303 dürfte so manchen eingeschüchtert haben.
Fotos: Oldtimerreporter.Gaubatz


Wie ein Saarländer den Mercedes-Benz O 303 der nordrhein-westfälischen Polizei rettete und nun auf Treffen für Furore sorgt. Der Oldtimerreporter hat sich in dem historischen Kommandostand einmal umgesehen.
Marpingen, ein Sonntag bei herrlichem Wetter. An diesem 26. August 2018 lud die Gemeinde Marpingen zum Treffen der besonderen Art: Luft meets Boden. Eine ansehnliche Zahl historischer Flugzeuge wurde von Dutzenden automobilen Oldtimern umrahmt. Ein ganz besonderer Vertreter dieser bodengebundenen Klassiker war schon am Eingang des Platzes kaum zu übersehen. Es handelte sich um einen Mercedes. Einen großen, einen sehr großen Mercedes. Nämlich einen Bus vom Typ Mercedes-Benz O 303.

MAN 750HO der Düsseldorfer Rheinbahn. Foto: Nordsieck


Ja, es stimmt. Der Verfasser dieser Zeilen ist schon so alt, dass er sich gerade noch so an die Fahrten mit dem Schulbus erinnern kann. Dem autoaffinen Kind bleibt das Modell von MAN besonders in Erinnerung. Ein flaues Gefühl auf dem Weg zur Schule, weil die Hausaufgaben in Erdkunde nicht gemacht sind. Freud (zum Beispiel eine Eins in Mathe), noch öfter aber Leid (eine Sechs) auf dem Heimweg. Ein kleiner Lichtblick: Wenn man die einzige quer zur Fahrtrichtung positionierte Sitzbank ergattern konnte. Das war cool. Dabei war es gar nicht so selbstverständlich, dass jener MAN-Bus das Straßenbild der 60er prägen sollte.
Deutschland in den 50ern. Das Wirtschaftswunderland beschert der Bevölkerung Vollbeschäftigung und Vielen ein eigenes Automobil. Diejenigen, die allerdings keines haben, die sind auf Bus und Bahn angewiesen.