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Kaltkleber und Motoröl
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- Geschrieben von: Hajo Obuchoff
- Kategorie: Szene Berlin-Brandenburg
Mitte der Sechziger hypermodern mit Variabilität und Technik und ein Schock für die bräsige Konkurrenz.
Foto: Renault
Ziemlich genau 60 Jahre ist es her, dass Renault mit dem Bau des Renault 16 im Januar 1965 begann. Mit seinem Frontantrieb, Variabilität mit Heckklappe und dem praktischen Innenraum war er nach der DS von Citroen der zweite heftige Schock aus Frankreich für die deutsche Autoindustrie, die technologisch noch nicht viel weiter war als Vorkriegsniveau…
Zum Sechzigjährigen haben wir aus unserem Archiv eine Liebhabergeschichte von unserem Autor Hajo Obuchoff gehoben, die bisher noch nicht im Netz veröffentlicht war. Viel Spaß!
Es war Zufall, dass Manfred Maier 1974 als erstes Auto einen Renault kaufte. Es war ein R 4, den ihm sein Lehrgeselle anbot. Der Wagen kostete 1800 DM, das waren damals etwa zwei Monatslöhne. Maier war noch in der Ausbildung als Installateur für Gas, Wasser und Heizung und der kleine Renault war ein zuverlässiger Gefährte für den jungen Mann, der damals noch in Neukölln zu Hause war.
Mercedes Benz L 4500 S: Unverhofft kommt oft
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- Geschrieben von: Arild Eichbaum
- Kategorie: Nutzfahrzeuge
Der L 4500 von Burkhard Fromm hat ein bewegendes Leben hinter sich und darf sich jetzt als einer der wenigen Überlebenden freuen, in Birkenwerder in pflegenden Händen zu sein. Fotos:Oldtimerreporter.Eichbaum
Nein, zufällig hatte Mercedes-Benz in en 1920er Jahren nicht beschlossen, dass der Dieselmotor ideal für mittlere und schwere Lkw geeignet sei. Aber Zufälle machen das Leben aus, und auch Burkhard hatte nicht die leiseste Ahnung, was sich aus seiner Reaktion auf ein Inserat alles ergeben würde.
„Für meine Mercedes-Feuerwehr LF25 auf Basis des L 4500 S, die bis 1983 im Nachbarort gelaufen war“, berichtet der Fuhrunternehmer aus Birkenwerder, „suchte ich vor 19 Jahren einige Teile und meldete mich auf eine Annonce aus Isny im Allgäu. Der Anbieter, so stellte sich dann heraus, hatte aber ein komplettes Fahrzeug abzugeben. Ich war jedenfalls interessiert und legte auf dem Weg in den Italienurlaub einen Halt ein.“ Nur aus Altersgründen wollte der Vorbesitzer seine L 4500 S Pritsche veräußern, die er einst in Erinnerung an sein Architekturstudium angeschafft hatte, zu dessen Finanzierung er auf einer Kipper-Ausführung Kies ausgefahren hatte. „Da der gute Mann nicht an irgendwen verkaufen wollte, ich schon einen solchen Benz hatte und auch gut mit der unsynchronisierten Schaltung umzugehen wusste, bekam ich nach vierwöchiger Bedenkzeit den Zuschlag.“
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