Franzosenblech.de

"Franzosenblech" ist das Magazin aus dem Hause Oldtimerreporter, das sich mit dem "Savoir-Vivre auf Rädern" beschäftigt - und mit der Erkenntnis, dass Franzosen ein ziemlich entspanntes Verhältnis zu ihren Fortbewegungsmitteln haben - genau wie die Fans französischer Mobilität auf der ganzen Welt. Herzlich willkommen also bei "Franzosenblech.de" - gedruckt und im Netz. Foto: Oldtimerreporter.Haehnel

Heute war es soweit. Unser Sonderheft "100 Jahre Citroen" ist aus der Druckerei gekommen.
Und natürlich erhalten es unsere Abonnenten gratis zusammen mit dem Heft 1 des Oldtimerreporters Ende März.

Alle anderen, die es wollen, senden bitte drei Briefmarken zu 1,45 € an:
Oldtimerreporter Vertrieb
Allee der Kosmonauten 26
12681 Berlin
Viel Spaß damit!
Die Redaktion

Zum Abo des Oldtimerreporters und der Sonderhefte gibt es übrigens mehr Informationen - HIER.....

Peugeot feiert nach dem Jubiläum der Limousine im Vorjahr 2019 einen weiteren wichtigen Geburtstag: Vor 50 Jahren liefen zwei Ikonen der Löwenmarke das erste Mal vom Band: das Peugeot 504 Cabriolet und das 504 Coupé.
Steffen Raschig, Geschäftsführer von PEUGEOT Deutschland: „Die Klassiker wie das PEUGEOT 504 Coupé und das Cabriolet, die 2019 ihren 50. Geburtstag feiern, inspirieren unsere Designer bis heute.“ 
Sie gehören zu den beliebtesten Fahrzeugen unter den Oldtimer-Fans der Löwenmarke. Einige ihrer Markenzeichen wie das Logo im Kühlergrill oder die Modellbezeichnung auf der Motorhaube finden sich beim neuen PEUGEOT 508 wieder.

Außen herum noch ein wenig Renault 5 - von innen Rennfabrik mit Mittelmotor.  Fotos: Oldtimerreporter.Eichbaum


Wir brauchen einen Rennwagen! Um in Gruppe 3 und 4 erfolgreich antreten zu können, musste ein radikal neues Fahrzeug auf Basis des R5 her, befand die Renault-Führung nach Einstellung der Alpine A110 – A310 und Fuego genossen diesbezüglich offenbar kein ausreichendes Vertrauen.
Hinterradantrieb, Turbo und Mittelmotor standen im Lastenheft, also Ärmel hoch und losgeschnippelt. Der 0,8-l-Vierer flog wie die Rückbank raus, die Kiste hinter Fahrer und Co bezog längs ein Vierzehnhunderter, garniert mit Garret-Lader und Intercooler, Fünfgang-Schaltung vom Renault 30 TX und Bosch K-Jetronic. Ergebnis: bei 0,86 bar Ladedruck über 160 PS bei 6.000 Umdrehungen und 221 Nm Drehmoment bei 3.250 Touren. Na bitte.

Louis Renault unterwegs mit seinem Erstlingswerk, dem Type A, dem ersten Renault der Geschichte. Hier war schon der von ihm erfundene Kardan-Antrieb verbaut.
Foto: Renault


Im Februar 1899 gründen zwei Herren rückwirkend zum 1. Oktober 1898 ein Automobilwerk. Ihre Namen: Fernand und Marcel Renault. Der eigentliche kreative Kopf, Louis Renault, hält sich im Hintergrund, sorgt für die technische Umsetzung. Bereits 1898 erfindet der erst 21-jährige den Antrieb ohne Ketten. Das ist nichts Geringeres als ein Getriebe samt Kardanwelle. Diese Erfindung sichert die finanzielle Unabhängigkeit des jungen Unternehmens, denn die Vergabe von Lizenzen beschert ein beachtliches Vermögen. Ebenso wie die Erfindung des Gewindes auf der Zündkerze, die Innenbackentrommelbremse und noch einiger anderer Geniestreiche.