Franzosenblech.de

"Franzosenblech" ist das Magazin aus dem Hause Oldtimerreporter, das sich mit dem "Savoir-Vivre auf Rädern" beschäftigt - und mit der Erkenntnis, dass Franzosen ein ziemlich entspanntes Verhältnis zu ihren Fortbewegungsmitteln haben - genau wie die Fans französischer Mobilität auf der ganzen Welt. Herzlich willkommen also bei "Franzosenblech.de" - gedruckt und im Netz. Foto: Oldtimerreporter.Haehnel

Seinerzeit war der Renault 16 gegen Opel, Ford, Mercedes, VW und Co. Hightech pur. Foto: Christian Both



Ende der 1950er-Jahre schlägt Renault-Chef Pierre Dreyfus neue Wege ein. Weg vom Heckmotor und -antrieb, hin zum Frontantrieb. Mit neuem Konzept und frischem Mut erscheint 1961 der 4CV-Nachfolger Renault 4. Und wird zum Erfolg. Also muss man nachlegen. Doch die Entwicklungen eines neuen Modells der oberen Mittelklasse gehen in die falsche Richtung, der Frégate-Nachfolger soll mit Frontmotor und Heckantrieb erscheinen, das veraltete Konzept hat bei Dreyfus jedoch keine Chance. Er will auch hier das R4-Prinzip. Also wird Projekt 114 ad acta gelegt und die Akte 115 aufgeschlagen. 1961 gehen Gaston Juchet und Claude Prost-Dame ans Werk und stellen mit dem Renault 16 einen Meilenstein auf die Räder.


Das neue Heft ist in wenigen Tagen da! Jetzt formlos für 3,90 € versandkostenfrei bestellen bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Heft mit Rechnung kommt in Kürze.

Mit rund 30 Themen: 100 Jahre Talbot über die Firmengeschichte und die wichtigsten Fahrzeuge – Franzosen-Golf, der 1100-er Simca, Kuckuckskind 309: Sollte er wirklich Arizona heißen? – Nicht ohne meinen Talbot – ein Klassiker als Lebensgefährt – Von der Raubkatze zum Raubfisch: Die Geschichte von Bagheera und Murena – Flunder mit Williams-Herz: der Renault Sport Spider – Paris-Rouen: das erste Autorennen der Welt – Reine Nervensache: der Renault Nervastella – Doppeltes Lottchen – die zwei Leben des Mehari 4x4 – Bugatti Typ 13: der erste Vierventiler – Frontantrieb und Tischfußball: Rosengart – Jean-Claude statt J.R.: Der Dallas macht auf Jeep – Karlsruher Peugeot-Power: 403 + 101 = 504?? – Gordini, der Hexer – Renault Galion, Feuerfrau und Waldarbeiter – Es ROCkt in der Eifel…. und mehr

Es braust ein Ruf wie Donnerhall: Nach der ersten Ankündigung der Sportwagenmanufaktur Alpine (in Sachen LMP1-Rundstreckenrennen, Ticker Tricolore berichtete), folgt eine weitere, weit spektakulärere Ankündigung: 2021 wird das „Alpine F1 Team“ an den Start gehen. Anstelle des bisherigen (und leider nicht mehr ganz so erfolgreichen) Renault Formel-1-Werksteam.
Renault war schon immer eine feste Größe in der Königsklasse des Motorsports, aber auch die Marke Alpine kann auf Formel-Erfahrung zurückblicken. Auch auf erfolgreiche Einsätze in der Formel 1.
Allerdings kam dann eine Zwangspause, nicht zuletzt durch das Einschläfern der Marke 1995. Nach der erfolgreichen Reanimation der Sportmarke geht Konzernmutter Renault konsequent den richtigen Weg. Und legt die sportlichen Ambitionen in die Hände der Alpine-Mannen. Alpine wird in den Farben der Tricolore antreten, also in rot, weiß und blau lackiert sein.
Und kein Geringerer als der Routinier und zweifache F1-Weltmeister Fernando Alonso wird ins High-Tech-Lenkrad greifen. Unterstützt durch den ebenfalls erfahrenen Esteban Ocon. Natürlich bleibt unsere Redaktion auch hier dran, sobald es erste Bilder des Boliden gibt, findet Ihr sie bei uns!

Einer der ersten Turbos von 1981 bei einem Treffen 2010 in Zandvoort. Foto: Alf van Beem


Sie wissen nicht wer Jean Terramorsi ist? Müssen Sie auch nicht. Dafür kennen Sie aber den Renault 5 Turbo? Okay. Das sollte genügen. Denn diesen Donnerbolzen hat eben dieser Jean - seines Zeichens Kleinserienchef bei Alpine in Dieppe - 1977 auf den Weg gebracht und mit Zustimmung und Unterstützung von Renault vor etwas mehr als 40 Jahren realisiert.
Gedacht war das brettharte Gerät mit Mittelmotor, Antrieb hinten und 160 PS aus 1400 Kubik in erster Linie für den Motorsport.